So erstellen Sie ein optimiertes Briefing in 3 Schritten

, 11 März 2020

Es ist geschafft, Sie haben das richtige Medium gefunden, das als Sprachrohr über Sie, Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte schreiben wird. Um sicherzustellen, dass Ihre Markenbotschaft Ihre Zielgruppe optimal erreicht ist ein gutes Briefing von entscheidender Bedeutung.

Was eine Webseite bzw. ein Medium wertvoll macht ist seine Glaubwürdigkeit und Authentizität und Leser haben nicht gerne das Gefühl mit kommerziellen Inhalten manipuliert zu werden. Aus diesen Gründen zögern viele Webseitenbetreiber und Publisher wenn es um das Thema gesponserte Artikel geht. Umso wichtiger ist es Ihrem Publikum einen echten Mehrwert zu bieten.

Um dieses Ziel bestmöglich umsetzten zu können, benötigt der Redakteur der Webseite entsprechenden Input in Form eines Briefings.

1. Schritt Briefing: Erforschen Sie Ihre Zielgruppe

Redakteure wissen am besten, wie sie ihre Lesern und damit Ihre Zielgruppe ansprechen können. Um in ihren Artikeln den richtigen Ton zu treffen und einen relevanten Content produzieren zu können, muss er Ihr Unternehmen/ Ihre Marke natürlich erst einmal kennenlernen. Das inhaltliche Briefing soll ihm also dabei helfen, Ihr Unternehmen und dessen Positionierung auf dem Markt zu verstehen.

Kernbestandteile dieses Briefings sind daher:

  • Eine Übersicht über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens und eine kurze Präsentation aller Produkte und Dienstleistungen
  • Die Vision und Entwicklungsperspektiven Ihres Unternehmens
  • Einen geschichtlichen Abriss über vorhergegangene Meilensteine
  • laufende/vergangene PR-Kampagnen
  • Auch interessant sind vergangene Kooperationen mit spannenden Kooperationspartnern
  • Eine Ansprechperson innerhalb Ihres Unternehmens, an die sich der Redakteur wenden kann sollte natürlich nicht fehlen.

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Diese Inhalte können auf strategischen Pressematerialien und Activity Reports basieren, welche dann wiederum im gesponserten Artikel als Quellen vermerkt werden können. Ferner sollten Sie angeben, ob und in wie weit der Redakteur diese zitieren darf.

Je nach Verfügbarkeit tauschen sich Redakteure auch gerne direkt mit einer Person aus, die mit dem Thema über das sie schreiben, zu tun hat. Ein kurzes Interview bringt gegebenenfalls zusätzlichen Mehrwert für Ihren Artikel.

2. Schritt Briefing: Definieren Sie die Ziele des gesponserten Artikels

Es ist an der Zeit zum Kern der Sache zu kommen. Jeder gesponserte Artikel unterliegt einer personalisierten Zielgruppenansprache, die im Briefing ausführlich besprochen werden muss. Im Detail bedeutet das:

  • Identifizierung der Zielgruppe, die das Unternehmen ansprechen möchte. Hierbei kann es sich um einen spezifischen Teil – oder um die gesamte Leserschaft der Webseite handeln.
  • Der Call-to-Action bzw. Die Reaktion, die das Unternehmen mit dem Artikel auslösen möchte. Genauso wie jeder gesponserte Artikel inhaltlich einzigartig sein sollte, können auch je nach Leserschaft unterschiedliche Call-to-Actions vorgeschlagen werden, wie zum Beispiel die Teilnahme an einem Wettbewerb oder die Einladung zu einer Veranstaltung.

Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, um die globale aktuelle Kommunikationskampagne mit dem Redakteur zu besprechen. So ist es beispielsweise ratsam ihn über die allgemeine Verteilung und Timings der gesponserten Artikel – Kooperationen mit anderen Webseiten zu informieren. Auch die Timings bezüglich der Veröffentlichung in sozialen Netzwerken und dem Newsletter der Webseite können hier finalisiert werden.

Bild: Unsplash

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3. Schritt Briefing: Präzisieren Sie die Rahmenbedingungen der Veröffentlichung

Der gesponserte Charakter des Artikels garantiert, dass spezielle formale Anforderungen von Redakteur erfüllt werden müssen. Diese Anforderungen sind wichtig und stellen eine reibungslose Kooperation auf beiden Seiten sicher.

Weitere Inhalte des Briefings lauten deshalb:

  • Eine Auflistung mehrere mögliche Herangehensweisen/ Blickwinkel, aus denen der Redakteur seine Wahl trifft und vertieft.
  • Angabe der Länge des Artikels, der Anzahl der Wörter
  • Eine Frist zur Anlieferung bzw. Veröffentlichung
  • Und natürlich die SEO-Richtlinien: die wichtigsten zu verwenden Key-Wörter, Tags etc.

Einige Unternehmen gehen soweit, dass sie einen detaillierten Plan oder sogar den Ton des Artikels vorschlagen. Diese Elemente können natürlich mit dem Redakteur bzw. Webseitenbetreiber diskutiert werden. Dennoch ist es wichtig, dass der Artikel in Form und Authentizität zum Look and Feel des redaktionellen Umfelds passt, da dies der eigentliche Mehrwert des gesponserten Artikels darstellt.

Wenn Sie noch auf der Suche nach passenden Webseiten für Ihre Markenbotschaft sind wenden Sie sich gerne an getfluence.

Weitere ausführliche Informationen, Tips und Tricks zum Launch Ihrer Native Advertising -Kampagne finden Sie beispielsweise in unserem Experteninterview mit Forscherin Simone Krouwer

 

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